Das Glasfasernetz gab mehr zu Diskutieren als die Steuererhöhung. (Symbolbild: neo1 / Archiv)
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Glasfaserausbau bei den Wohnungen in Rüdtligen-Alchenflüh kommt ins Stocken
Die Gemeindeversammlung von Rüdtligen-Alchenflüh hat den Kredit für den Anschluss der Wohnungen an das Glasfasernetz abgelehnt. Während Budget und übrige Traktanden problemlos durchkamen, bleibt die Zukunft des schnellen Internets und dessen Hausanschlüsse nun unklar.
An der Gemeindeversammlung der vergangenen Woche in Rüdtligen-Alchenflüh ist es – wie in anderen Gemeinden auch – vor allem um das Budget gegangen. Der Gemeinderat von Rüdtligen-Alchenflüh hatte mit vielen Leuten und Diskussionen gerechnet, weil die Gemeinde die Steuern erhöhen will. Diskussionen gab es dann zwar, aber nicht wegen der Steuern und des Budgets, sondern wegen dem schnelleren Glasfaser-Internet, sagt die Gemeinderatspräsidentin Patrizia Lambroia auf Anfrage.
Rüdtligen-Alchenflüh hat ein eigenes ausgebautes Glasfasernetz bis zu den Häusern, damit das Telekom-Unternehmen Swisscom nicht selbst parallel ausbaut, sondern das Netz der Gemeinde nutzen kann. "Nun wollten wir noch die Wohnungen anschliessen", sagt Patrizia Lambroia.
Daraus ist aber nichts geworden. Die Gemeindeversammlung hat den notwendigen Kredit von 350'000 Franken abgelehnt. Swisscom hätte 240'000 Franken gezahlt – die Gemeinde den Rest. Das sei der Bevölkerung zu viel gewesen, erklärt Patrizia Lambroia. Der Gemeinderat habe den Entscheid der Gemeindeversammlung nun der Swisscom gemeldet. Rüdtligen-Alchenflüh müsse jetzt abwarten, wie es weitergehen könne.
Abgesehen vom Glasfaser-Ausbau hat die Gemeindeversammlung das Budget und die weiteren Traktanden angenommen.
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