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Ginkgo-Bäume in der Thuner Innenstadt müssen weg

Am 5. Januar 2026 startet die Stadt Thun mit der jährlichen Winter-Baumpflege. Das heisst es am Donnerstag in einer Mitteilung der Stadt Thun.  Zu reden geben dabei vor allem die Ginkgo-Bäume in der Innenstadt.

Vor 20 Jahren sind in der Thuner Innenstadt Ginkgo-Bäume gepflanzt worden. Die Stadt hat extra männliche Bäume gepflanzt. Das, weil diese im Gegensatz zu den weiblichen keine Früchte machen. Das Problem bei den Früchten: Wenn diese im Herbst auf den Boden fallen und platzen, stinkt es nach Erbrochenem. Darum hat Thun männliche Bäume gesetzt. Das sei aber vielleicht ein Irrtum gewesen. Die Bäume in Thun haben trotzdem Früchte gemacht. Entweder seien es seinerzeit doch weibliche Bäume gewesen, die falsch bestimmt worden seien. Oder eine andere Möglichkeit sei, dass die Ginkgo-Bäume ihr Geschlecht gewechselt hätten. Neue Erkenntnisse zeigen, dass das möglich sein könnte.

Wegen des Gestanks hat es Beschwerden aus der Bevölkerung und vom lokalen Gewerbe gegeben. Die Stadt Thun hat darum jetzt entschieden, dass ein Teil der Bäume wegmuss. Konkret geht es um zwei Ginkgo-Bäume an der Bahnhofstrasse und einen am Aarequai. Diese werden gefällt und durch andere Bäume ersetzt, sagt der zuständige Gemeinderat Reto Scherteleib. Der ökologische Wert von Ginkgo-Bäumen sei gering. Darum sei es kein grosser Verlust, heisst es in der Mitteilung weiter. Weiter soll aber auch geschaut werden, wie mit den restlichen Ginkgo-Bäumen umgegangen werden soll.

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