Symbolbild wolkenverhangener Himmel (Bild: Pixabay Bru-nO)
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Gewitter sind schwierig vorherzusagen
Vielleicht kommt ein Gewitter, vielleicht auch nicht. Hier wird es stürmen und regnen und ein Dorf weiter gibt es keinen Tropfen. Die Wettervorhersagen sind aktuell keine leichte Sache.
Auch die Modelle von Meteotest Bern sind sich nicht immer einig. Aber woran liegt das? "Das hat unter anderem mit der Grösse der Gewitterwolken zu tun", sagt uns Fabian Umbricht, Meteorologe bei Meteotest Bern. "Gewitterwolken sind eher klein. Unsere Modelle können sie deshalb schwer erfassen und nicht alle Daten auswerten", so Umbricht. Deshalb blieben viele Variablen unbeantwortet, was wiederum die Prognose erschwert.
Es braucht also mehr Achtsamkeit von uns selbst. Gewitterwolken seien nicht sehr schwer zu identifizieren. "Sie türmen sich meist sehr hoch auf und breiten sich dann oben aus. Besonders wenn es ansonsten keine Wolken am Himmel hat, sind die Gewitterwolken gut zu erkennen", erklärt Fabian Umbricht. Wenn es zudem immer dunkler wird und der Himmel sogar grünlich schimmert, dann ist das ein klares Anzeichen für ein starkes Gewitter.
Die Wetterapps sind aktuell mit Vorsicht zu geniessen. Auch diese stützen sich auf verschiedene Modelle die sich nicht einig sind. "Aber der Niederschlagsradar ist sicher ein gutes Anzeichen, besonders für kurzfristige Prognosen", erklärt der Meteorologe.
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