(Bild: Keystone-SDA)
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Gesundheitsdirektor Schnegg: "Situation im Kanton Bern stabil"
Laut Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) ist die Corona-Situation im Kanton Bern stabil. Die Anzahl der Corona-Infizierten sei rückläufig. 70 Prozent der Bevölkerung sei mindestens einmal geimpft.
Das sagte Schnegg am Freitag vor den Medien in Bern. "Die Zahlen zeigen klar, dass die Impfung gegen einen schweren Verlauf der Krankheit hilft", so Schnegg weiter. Von den 17 Personen, die aktuell auf der Intensivstation der Berner Spitäler lägen, seien alle ungeimpft.
Schnegg nutze die Gelegenheit, die Berner Bevölkerung zum Impfen aufzurufen. "Wer geimpft ist, schützt sich selber und andere", sagte er. Der Winter nahe und die Gefahr einer Infektion werde nun höher in Innenräumen. "Bitte nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr."
Um die Berner Bevölkerung zum Impfen zu bewegen, baut der Kanton den mobilen Impftrakt aus. Die Impfung werde als Bringschuld des Kantons angesehen, sagte der Leiter des Corona-Sonderstabs des Kantons Bern, Raphael Ben Nescher. Der Zugang für die Bevölkerung solle möglichst einfach sein. Ab November plant der Kanton deshalb, das mobile Angebot auszubauen, zum Beispiel auf Einkaufszentren.
Ab kommendem Montag wird im Kanton Bern der Impfstoff von Johnson & Johnsen in den Impfzentren Bern Insel und Thun verabreicht. Rund 18'000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson stehen dem Kanton Bern zur Verfügung. Die Anmeldetermine dafür sind seit Donnerstag freigegeben. "Bis jetzt sind bei uns 300 Buchungen eingegangen", sagte Ben Nescher. "Es ist also bis jetzt nicht der grosse Run." (sda)
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