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Gemeindepräsidium Thunstetten: Zwei erfahrene Gemeinderäte treten an

In Thunstetten treten am 30. November zwei Kandidaten zur Wahl des Gemeindepräsidiums an. Zur Auswahl stehen Max Berger (SVP) und Stephan Häring (SP). Der bisherige Gemeindepräsident Hans Peter Vetsch (SP) tritt nach mehreren Jahren im Amt zurück.

Bei den Gemeinderatswahlen im September hatte die SVP einen zusätzlichen Sitz gewonnen und verfügt nun über drei Mandate. Die SP hält zwei Sitze, FDP und EVP je einen. Trotz der neuen Mehrheitsverhältnisse stellt die SP eine Kandidatur für das Präsidium.

Positionen der beiden Kandidaten

Stephan Häring sitzt seit zwei Legislaturen im Gemeinderat und ist Präsident der örtlichen SP. Er betont, seine Partei habe bereits vor den Wahlen angekündigt, eine Kandidatur fürs Präsidium zu stellen. Häring spricht sich für mehr Transparenz in der Gemeindearbeit aus und möchte Thunstetten nach aussen sichtbarer machen. Die Gemeinde liege zwischen den regionalen Zentren Langenthal und Herzogenbuchsee und werde deshalb oft wenig wahrgenommen. Die Präsidiumsfrage solle nicht parteipolitisch geführt werden, in Thunstetten stehe die Sachpolitik im Vordergrund.

Max Berger, seit September erneut gewähltes Gemeinderatsmitglied, verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Parteipolitik spiele in einer Gemeinde dieser Grösse eine untergeordnete Rolle, sagt er. Berger möchte im Fall seiner Wahl die Verwaltung stärken, insbesondere die ressortübergreifende Zusammenarbeit und die Förderung des Personals.

Aktuelle Herausforderungen in der Gemeinde

Sowohl Häring als auch Berger verweisen auf Themen, die Thunstetten in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Dazu zählen die anhaltende Bautätigkeit und das Bevölkerungswachstum. Berger sieht insbesondere den zunehmenden Strassenverkehr als Herausforderung.

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