Die Önz kann nun wieder freier fliessen. (Bild: zVg Gemeinde Heimenhausen)
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Gemeinde Heimenhausen ist mit den Bauarbeiten an der Önz fertig
Die Gemeinde Heimenhausen im Oberaargau hat die Renaturierung der Önz abgeschlossen. Der Bach kann jetzt wieder frei fliessen, schreibt die Gemeinde.
In den letzten zehn Jahren habe sie in drei Etappen das Bachbett wieder so natürlich wie möglich gestaltet. So könne sich der Bach seinen Weg ein Stück weit selbst suchen. Zudem entstünden vielfältigere Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
Der Gemeindepräsident von Heimenhausen, Thomas Krähenbühl, erklärt, dass die Önz schon vor den Bauarbeiten ein besonderes Gewässer gewesen sei. "Ein Gewässer, das direkt ans Acker- und Wiesenland anschliesst. Was wir nun gemacht haben: Wir haben sehr viele bestehende Uferverbauungen entfernt und dafür Altholz und Schwellen eingebaut, damit es ein dynamisches Flussbett gibt." Auch seien die Ufer für das Klima der Zukunft gerüstet. Unter anderem soll es auch tiefere Stellen geben, damit die Fische in längeren Trockenperioden nicht sterben.
Der trockene Sommer in diesem Jahr sei für die Bauarbeiten aber gerade gelegen gekommen, erzählt Thomas Krähenbühl. "Im Abschnitt, wo gebaut wurde, ist das Land normalerweise sehr nass. Da könnte man sonst nicht mit dem Bagger auffahren. Während der Bauphase hat uns die Trockenheit also geholfen." So seien die Bauarbeiten schnell fertig gewesen.
Nächstes Jahr gebe es noch kleinere Arbeiten, bei denen Hecken gepflanzt würden, schreibt die Gemeinde Heimenhausen weiter. Ansonsten sei die Renaturierung nun aber abgeschlossen.
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