Symbolbild Plauderbänkli (Bild: ©TABPMe09)
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Gegen die Vereinsamung der älteren Leute gibt es in Belp ein Plauderbänkli
Die sozialen Medien wachsen immer mehr. Kommunikation findet zunehmend online statt. Das schwächt die Bindungen und Beziehungen der Menschen vor Ort. Das sagt Áron Korózs diese Woche in einem Interview mit der Berner Zeitung. Er forscht an der Berner Fachhochschule zu sozialen Systemen. Besonders ältere Menschen sind betroffen. In Belp soll ein Plauderbänkli gegen die Vereinsamung helfen.
Weil sich das Leben häufig online abspielt, haben ältere Menschen immer weniger Kontakt mit anderen und vereinsamen. Um etwas dagegen zu tun, gibt es seit einem Jahr in der Gemeinde Belp ein Plauderbänkli. Wer Lust auf ein Gespräch hat, setzt sich dorthin und wartet auf Gesellschaft. Der Gemeindepräsident von Belp, Stefan Neuenschwander, sagt, sie möchten mit der Bank das Dorfleben fördern. "Speziell, um älteren Menschen ein Programm zu bieten, sodass sie in den Austausch mit anderen kommen und Abwechslung im Alltag erhalten“, so Neuenschwander.
Das Plauderbänkli in Belp sei zwar nicht nur für die ältere Generation, erklärt der Gemeindepräsident. "Es steht natürlich allen Generationen zur Verfügung. Aber es wird schon vor allem von den älteren Menschen genutzt."
Plauder- oder Zuhörbänkli gibt es nicht nur in Belp. Auch in Bern, Thun oder Ostermundigen gibt es solche Bänke.
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