Das Begegnungsfest wird auf der Holzbrücke bei der Badi in Langnau gefeiert. (Bild: neo1 / Archiv)
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Geflüchtete und Einheimische feiern gemeinsam in Langnau
Unter dem Motto "Brücken bauen am Flüchtlingssonntag" findet am Sonntag auf der Holzbrücke bei der Badi Langnau ein Begegnungsfest zum Weltflüchtlingstag statt. Dieser wird jedes Jahr am 20. Juni begangen.
Am Anlass wirken unter anderem geflüchtete Menschen aus der Türkei, dem Iran und Afghanistan mit. Sie erzählen von ihrer Flucht und davon, wie sie sich in der Schweiz eingelebt haben. Mit dem Fest wollen die Organisierenden auf das Schicksal von weltweit über 120 Millionen Menschen aufmerksam machen, die auf der Flucht sind. Gleichzeitig soll der Anlass Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten ermöglichen.
Adrian Hartmann, reformierter Pfarrer in Langnau, freut sich auf das Fest. "Ich bin bereits sehr zufrieden, dass dieses Fest zustande kommt. Dass so viele Leute zusammenkommen und das Fest auf die Beine stellen. Es sind alleine beim Gottesdienst rund 30 Leute beteiligt." Er hofft auf viele Besucherinnen und Besucher und auf einen regen Austausch.
Für geflüchtete Menschen sei der Anlass auch ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung und des Willkommens. "Sie erleben auch die andere Seite im Alltag. Aktuell gerade auch rund um die Abstimmung vom letzten Sonntag. Den geflüchteten Menschen wird oft die Schuld an den Missständen in der Schweiz gegeben. Darum ist es umso schöner, wenn sie sehen: Es gibt auch ein Umfeld, das sich freut, dass sie hier sind und dies als Bereicherung sieht."
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