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Geburtenrekord in Münsingen und Bern

Die zwei Standorte mit Geburtsabteilungen der Insel Gruppe erreichen 2020 einen Rekordwert an Geburten.  Die Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Bern erreicht mit 2031 geborenen Kindern den höchsten Stand seit 43 Jahren. Im Spital Münsingen wurden 404 Kinder geboren.

Bei 1882 Geburten, 105 davon Mehrlingsgeburten, kamen in der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am Inselspital Bern im vergangenen Jahr 2031 Kinder auf die Welt. Das sind 26 Kinder mehr als im Vorjahr. Die steigende Geburtenzahl lässt sich derweil kaum durch einen generellen Babyboom als Folge des Corona-Lockdowns erklären. "Die Frauenklinik erfreut sich seit Jahren über eine stetige Zunahme der Geburten, obwohl die Geburtenzahl in der Schweiz stagniert. Der Lockdown hat diesen Trend nicht spürbar beeinflusst, denn die Geburten nahmen über das ganze Jahr zu", sagt Chefarzt Prof. Dr. Daniel Surbek.

Herausforderung Corona
Mit der Corona-Pandemie stand auch die Frauenklinik im vergangenen Jahr vor grossen Herausforderungen. "Wir betreuen schwangere Patientinnen, die schwer an COVID-19 erkrankt sind und müssen Frauen und Personal vor Ansteckungen schützen. Gleichzeitig war und ist es uns ein sehr grosses Anliegen, dass wir den werdenden Eltern weiterhin ein schönes und unvergessliches Geburtserlebnis bieten können", erzählt Prof. Surbek. Dazu gehört, dass der Partner während der Geburt aber auch auf der Mutter-Kind-Station immer an der Seite von Frau und Kind sein darf.

Spital Münsingen
Im Spital Münsingen wurden bei 403 Geburten, davon 1 Zwillingsgeburten, 404 Kinder geboren. "Hier im Spital Münsingen können wir den werdenden Eltern eine familiäre Atmosphäre bieten, das wird geschätzt", erläutert die Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe Monika Feusi-Schmid. Im Spital Münsingen arbeiten niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen als Belegärzte /-ärztinnen sowie freiberufliche Beleghebammen eng mit der Ärzteschaft, den Hebammen und Pflegefachpersonen des Spitals zusammen. Wie für die Frauenklinik war auch für die Geburtenabteilung des Spitals Münsingen das vergangene Jahr in vielerlei Hinsicht neu. "Die reduzierten Besuchszeiten auf der Wochenbettstation wurden von vielen Paaren sogar geschätzt. Sie hatten mehr Zeit alleine mit dem Neugeborenen und damit mehr Ruhe für das gegenseitige Kennenlernen", berichtet Monika Feusi. (pd)

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