Der Stadtrat von Langenthal berät mehrere wichtige Geschäfte. (Bild: Archiv / neo1)
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Gasausstieg und Jugendarbeit beschäftigen den Langenthaler Stadtrat
Neben der erfreulichen Jahresrechnung mit einem Gewinn von 3,2 Millionen Franken stehen im Langenthaler Stadtrat wichtige Weichenstellungen an. Auf der Traktandenliste stehen unter anderem der Gasausstieg sowie die Finanzierung der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Die Jahresrechnung und der Jahresbericht des vergangenen Jahres dürften kaum für grosse Diskussionen sorgen. Langenthal schliesst das Jahr unerwartet mit einem Gewinn von rund 3,2 Millionen Franken ab. Darüber hat auch neo1 bereits berichtet.
Beim Gasausstieg geht es um das entsprechende Reglement. Wenn Langenthal bis 2040 aus der Gasversorgung aussteigen will, muss die Stadt das Reglement anpassen, das sie gemeinsam mit den Industrielle Betriebe Langenthal AG (IBL) erlassen hat. Die Verantwortung für die Gasversorgung wurde von der Stadt an die IBL übertragen. Deshalb ist ein Teil des Gasausstiegs auch Aufgabe des Stadtrats. Er muss die Änderungen am Reglement definitiv beschliessen. Unter anderem soll darin festgelegt werden, dass der Gasausstieg bis Ende Juni 2045 abgeschlossen ist.
Ein weiteres Thema im Langenthaler Stadtrat ist die Jugendarbeit.
Ab 2027 braucht es einen neuen Leistungsvertrag zwischen der Stadt und dem Trägerverein für die offene Kinder- und Jugendarbeit Tokjo. Dieser gilt auch für die elf angeschlossenen Oberaargauer Gemeinden. Konkret geht es um die Finanzierung. Langenthal soll mit dem neuen Vertrag künftig 34 Franken 50 pro Kind und Jugendlichen bezahlen. Der Beitrag soll an das Lohnniveau im übrigen Kanton angepasst werden.
Der Stadtrat entscheidet dazu über einen Kredit von 118'000 Franken.
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