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Gartenbauschule Oeschberg schliesst Neubau-Projekt ab

Die Gartenbauschule Oeschberg in Koppigen hat nach rund 20 Monaten Bauzeit ihr neues Gewächshaus fertiggestellt. Der Neubau vereint auf einer Fläche von 3600 Quadratmetern unter anderem Pflanzenproduktion, einen Blumenladen sowie Schulungsräume.

Die Gartenbauschule Oeschberg ist eine bedeutende Bildungsstätte im Bereich Garten- und Landschaftsbau, Pflanzenproduktion und Floristik in der Schweiz. Die alte Anlage genügte den Anforderungen einer modernen, praxisorientierten Ausbildung nicht mehr.

Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf 17,8 Millionen Franken, wie die Bau- und Verkehrsdirektion am Montag mitteilte. Mit dem Neubau habe der Kanton Bern in den Bildungsstandort und in die Qualifikation junger Berufsleute investiert, wird Kantonsbaumeister Dominik Frei in der Mitteilung zitiert.

Der Komplex besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude in Holzbauweise und den angeschlossenen Gewächshäusern. Im Hauptgebäude sind der Blumenladen, Büro- und Schulungsräume sowie ein Floristikatelier untergebracht. Zusätzlich entstand ein neues Garderobengebäude.

Die Gewächshausanlage ist bereits seit Dezember 2025 in Betrieb. Das Garderobengebäude wird seit Mai 2026 genutzt. Mit einer Feier am Montag wurden die Arbeiten offiziell abgeschlossen.

Ein Meilenstein

Für das Bildungszentrum BZ Emme, zu dem auch die Gartenbauschule Oeschberg in Koppigen gehört, ist der Neubau ein Meilenstein, sagt Jürg Walder, Direktor des BZ Emme. "Die alte Infrastruktur war sehr veraltet. Es stellte sich die Frage, ob wir noch auf Dauer Lernende ausbilden können. Für den Erhalt und die Entwicklung des Standorts Oeschberg ist der Neubau unglaublich wichtig. So können wir den Lernenden eine gute Infrastruktur bieten."

Es sei ein wichtiger Schritt, damit das BZ Emme seinen Bildungsauftrag in den Bereichen Garten-, Landschaftsbau und Floristik auch in Zukunft erfüllen könne. Das sagt auch Adrian Bärtschi, Gesamtprojektleiter des Amts für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern. "Für die Gartenbauschule selbst ist es die Infrastruktur, die es für eine gute Ausbildung braucht. Und das nicht nur für heute und morgen, sondern auch in Zukunft."

(neo1 / sda)

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