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Viel Verständnis für eine Fusion zwischen Hindelbank und Mötschwil
Gestern Abend fand im Zusammenhang mit der Fusion der beiden Gemeinden Hindelbank und Mötschwil eine Informationsveranstaltung statt.
Die Gemeinde Mötschwil mit rund 120 Einwohnern will mit der Gemeinde Hindelbank fusionieren. Hindelbank hat knapp 2500 Einwohner. Eine Fusion auf Augenhöhe ist kaum möglich, sagt Daniel Wenger, Gemeindepräsident von Hindelbank. Das hätten sie schon einmal versucht und dies sei vor rund 12 Jahren gescheitert. "Mittlerweile habe der Kanton gute Instrumente geschaffen, welche eine sogenannte Eingemeindung möglich machen. Da müsse man dann auch nicht mehr über das Schulwesen und das Wappen diskutieren. Die Mötschwiler werden einfach Hindelbanker und das ist ihnen auch bewusst", so Wenger gegenüber neo1. Die Emotionen sind also draussen. Das habe er auch an der Infoveranstaltung gemerkt.
"Die Bevölkerung wusste, dass wir daran sind und wir haben immer wieder informiert an den Gemeindeversammlungen oder mit Flugblättern. Insbesondere in Mötschwil waren wir mit der Information immer sehr transparent, damit dort klar wird: Die Mötschwiler werden jetzt dann Hindelbanker. Das ist jedem nun klar und auch die Richtung ist klar, dass es auf eine Fusion, respektive auf eine Eingemeindung hinausläuft."
Bis Ende März läuft jetzt noch die Mitwirkung zu den Fusionsdokumenten und Ende Juni sind dann die beiden Gemeindeversammlungen, bei denen über die eigentliche Fusion abgestimmt wird.
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