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| Schwingen

Fritz Ramseier gewinnt zum Karriereabschluss den Kemmeriboden Schwinget

Nach dem Heim-Fest ist Schluss. Fritz Ramseier vom Schwingclub Siehen tritt zurück. Nach seinem Erfolg beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Mollis trat er am Sonntag am Kemmeriboden Schwinget zum letzten Mal an und gewann gleich das Fest.

Der 31-jährige Landwirt aus Süderen blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Insgesamt gewann er 31 Kränze, darunter einen eidgenössischen Kranz am vergangenen Wochenende in Mollis. Dazu kommen ein Bergkranz, drei Teilverbandskränze sowie 26 Kantonal- und Gauverbandskränze. Das Eidgenössische im Glarnerland markierte den Höhepunkt seiner Laufbahn: Am ersten Tag gewann er überraschend alle vier Duelle, drei davon gegen Eidgenossen. Am Ende reichte es für Rang 7g und den ersehnten eidgenössischen Kranz.

 Ein Fest der Abschiede

Gleich zwei bekannte Schwinger verabschiedeten sich. Neben Ramseier hängte auch der Seeländer Florian Gnägi die Schwinghosen an den Nagel. Für eine besondere Überraschung sorgte zudem Christian Stucki. Der Schwingerkönig von 2019 kehrte für ein symbolisches Mini-Comeback in die Hosen zurück. Nicht im bekannten Edelweisshemd, sondern im weissen Turnerdress seines Kollegen Gnägi. Stuckis Auftritt vor rund 3'100 Zuschauern war als Abschiedsüberraschung für Gnägi gedacht und sorgte für viel Applaus.

Sieger des Tages wurde noch einmal Fritz Ramseier. Er erbte den Sieg nach einem gestellten Schlussgang zwischen Sandro Galli und Florian Gnägi.

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