Fritz Aebersold aus Niederhünigen (Foto: Willi Blaser)
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Fritz Aebersold lebt sein Leben lang auf dem Allmit
"Hundsgwöhnlich" sei er aufgewachsen auf dem Hof in Niederhünigen erzählt Fritz Aebersold im neo1 Porträt. Er hat von seiner Kindheit bis heute viel erlebt und in Niederhünigen und Umgebung viele Spuren hinterlassen. Einigen gehen wir diese Woche nach.
"Früher war es gang und gäbe, dass wir Kinder zu Hause mithalfen", beschreibt Fritz Aebersold seine Kindheit auf dem Hof Allmit. "Nach der Schule gab es einiges zu tun. In den 60er Jahren war die Schulzeit angesagt bei Fritz. "Die neun Jahre habe ich irgendwie fertiggebracht", schmunzelt er.
In den Pausen hätten sie "ghudelet", mit Murmeln gespielt. "Sobald es auf das Examen zuging, wurde um ein Cornet oder andere Süssigkeiten gespielt. Das war manchmal ziemlich verbissen". Als fünftes von sechs Kindern musste er sich manchmal auch fügen. Aber sie seien schon zurecht gekommen.
Den Hof übernommen und da geblieben
Weg vom Hof war Fritz Aebersold nie. Er habe auch nicht so den Willen gehabt. "Meine Frau hat mir schon gesagt, ich hätte einmal weggemusst, einmal fremdes Brot essen gehen in die Westschweiz oder so". Aber seine Eltern hätten gesagt, er brauche doch nicht weggehen um eine Lehre zu machen.
Eine Ausbildung hat Fritz Aebersold aber: "Ich habe in Konolfingen die landwirtschaftliche Fortbildung gemacht und das Zertifikat erhalten", erzählt er.
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