Blick ins Freibad Grosshöchstetten. (Bild: neo1/Archiv)
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Freibad Grosshöchstetten schliesst früher
Die Freibadsaison in Grosshöchstetten endet drei Wochen früher als geplant. Ein Grossteil des Wassers im Freibad wird für das Auffüllen des Beckens im Hallenbad weiterverwendet.
Rund 325'000 Liter Wasser werden dafür aus dem Freibad ins Hallenbad gepumpt, teilte die Gemeinde Grosshöchstetten am Freitag mit. Das Becken werde dabei bewusst nicht vollständig geleert. Eine gewisse Rest-Wassermenge muss im Freibad verbleiben, damit weiterhin der notwendige Druck auf den Beckenboden gewährleistet ist.
Für die verbleibende Wassermenge kann auf den Wasserverbund Kiesental (WAKI) zurückgegriffen werden. Der Geschäftsführer bestätigt laut Mitteilung, dass der zusätzliche Wasserbezug möglich ist und ausreichend Grundwasser zur Verfügung steht.
Anhaltende Trockenheit als Auslöser
Die Weiterverwendung des Wassers erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Sommer. Die Kombination aus der Wiederverwendung des Freibadwassers und dem ergänzenden Bezug von Frischwasser über den WAKI ermöglicht es, die Hallenbadsaison "trotz der aussergewöhnlichen Wetterlage verantwortungsvoll, pragmatisch und ressourcenschonend zu starten", schrieb die Gemeinde Grosshöchstetten.
Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Grosshöchstetten am 31. August. Die Freibadsaison endet deshalb am Sonntag, 30. August, und somit rund drei Wochen früher als geplant. Vom 31. August bis zum 4. September bleiben sowohl Freibad als auch das Hallenbad vollständig geschlossen. Ab Samstag, 5. September, startet das Hallenbad in die neue Saison.
Die für die Saison 2026 gelösten Saisonabonnemente bleiben bis Mittwoch, 30. September 2026, gültig und berechtigen während dieser Zeit auch zum Eintritt ins Hallenbad.
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