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| Wirtschaft

Kanton Luzern schützt Hochstammobstbäume gut genug

Der Feuerbrand, eine Bakterienkrankheit, die seit mehr als 20 Jahren im Kanton Luzern unter anderem Birnen- und Apfelbäume befällt. Um diese Bakterienkrankheit einzuschränken, wurde in den letzten Jahren viele schützenswerte Hochstammobstbäume gefällt. Dies wäre jedoch nicht zwingend nötig gewesen.

Die momentane Meldepflicht soll mit der neuen Pflanzengesundheitsverordnung, die ab dem 1. Januar 2020 gelten soll, so abgeändert werden, dass der Feuerbrand nicht mehr gemeldet werden muss. Somit müssen auch die Hochstammobstbäume nicht mehr gefällt werden. Andreas Hofer, Berufsfischer und Kantonsrat aus Luzern, setzt sich für den Schutz der Bäume ein. Im Interview mit neo1 erklärt er, dass die Bäume nicht nur wichtig für die Biodiversität seien, sondern auch das Landschaftsbild des Kanton Luzerns prägen. Da die neue Verordnung aber erst ab dem nächsten Jahr gilt, hat er beim Kantons Luzern ein Postulat eingereicht, dass den Schutz der Bäume fordert. Dieses Postulat wurde vom Kanton aber jetzt mit der Begründung abgelehnt, dass die Bäume bereits genug geschützt seien. Mit diesen Entscheid ist Hofer nicht zufrieden. 

 

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