Ferienspass bei neo1 (Bild: Archiv neo1)
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Ferienangebote boomen - Planung wird anspruchsvoller
Trotz wachsender Beliebtheit machen kurzfristige Abmeldungen den Veranstaltenden von Kinderferienprogrammen zu schaffen.
Ob Lokomotiven im Depot anschauen, Reiten oder Hornussen ausprobieren – Angebote für Kinder während der Schulferien bleiben gefragt. In vielen Regionen organisieren Vereine und Firmen Programme unter Namen wie „Feriepass“ oder „Feriespass“. In Burgdorf gibt es solche Angebote bereits seit 47 Jahren. "In dieser Zeit hat sich viel verändert", sagt Karin Schaad, Co-Geschäftsleiterin des Ferienpasses Burgdorf. Besonders die Verbindlichkeit habe abgenommen: "Es kommt häufiger vor, dass Kinder kurzfristig absagen oder nicht erscheinen – gerade weil viele Angebote gratis sind. Das ist schade, wenn andere Kinder gern gekommen wären."
Dennoch: Rund 900 Kinder nehmen jedes Jahr am Ferienpass rund um Burgdorf teil. Auch im oberen Emmental sei die Nachfrage ungebrochen, sagt Laura Schilter vom Feriespass: "Wir verzeichnen einen stetigen Anstieg bei den Teilnehmenden. Viele Familien verbringen die Herbstferien zu Hause und freuen sich über das Angebot."
Für lokale Vereine und Betriebe sind die Programme nicht nur eine Möglichkeit, Kindern Einblick in verschiedene Berufe oder Hobbys zu geben – sondern auch potenzielle neue Mitglieder oder Lernende zu gewinnen.
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