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Uni Bern startet Cheops-Mission
Diese Woche startet die Universität Bern mit einer nächsten, grossen Mission: Ein Forschungsteam aus der Astrophysik hat ein Weltraumteleskop entwickelt, mit welchem sie Planeten aus der Umlaufbahn grosser Sterne, sogenannte Exoplaneten, ausserhalb unseres Sonnensystems untersuchen wollen. Die Mission mit dem Namen Cheops (kurz für CHaracterising ExOPlanet Satellite) startet am Dienstag.
Dann wird eine Rakete mit den Messgeräten in die Erdumlaufbahn geschossen. Von diesem Satellit aus werden dann verschiedene Messungen gemacht. Unter anderem sollen die Grösse, Dichte und das Material, aus dem die Exoplaneten bestehen, bestimmt werden. Die Erkenntnisse dienen dann als Grundlage für weitere Forschungsprojekte, erklärt der Astrophysikprofessor und Hauptverantwortliche Willy Benz im Interview mit neo1. Nun sei er schon etwas nervös, ob dann auch alles nach Wunsch klappt. Denn Herausforderungen gebe es viele.
Die Mission wird von der Universität Bern aus geleitet. Bern bekam von der Europäischen Weltraumagentur ESA die Hauptverantwortung übertragen, die Uni Genf hilft mit. Das Projekt steht aber in einem grossen internationalen Netzwerk, welches sich um die Erforschung der Exoplaneten kümmert. Insgesamt beteiligen sich 11 Nationen an der Cheops-Mission.
Cheops kostet die Schweiz rund 30 Millionen Franken. Das töne zwar nach viel, gibt Willy Benz zu. Trotzdem sei es gemessen am erhofften Nutzen nicht so viel. Aus den gewonnen Daten können sich neue Forschungsfelder und Erkenntnisse ergeben, welche dann für weitere Innovationen wegweisend sind.
Die grosse Endfrage, welche dann vielleicht dereinst beantwortet werden kann, sei die Frage nach Leben auf anderen Planeten, sagt Willy Benz. Bisher existieren dafür nicht die richtigen und genügend exakten Instrumente. Mit Cheops erhoffen sich die Forschenden neue Erkenntnisse dazu.
Audio 1: Was ist die Cheops-Mission
Audio 2: Finanzierung und Nutzen
Audio 3: Die Frage nach ausserirdischem Leben
Audio 4: Was passiert nach dem Start
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