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| Landwirtschaft | Wirtschaft

EU Butter kommt als Schweizer Butter getarnt ins Regal

Der Schweizer Bauernverband SBV meldet sich bezüglich der unter Schweizer Marken vermarkteten Importbutter zu Wort. Er verurteile diese Konsumententäuschung und fordert die entsprechenden Firmen dazu auf, die einheimischen Marken nicht weiter zu schwächen.

Seit die Importbutter in den Schweizer Regalen angekommen ist, sorgt sie für zunehmenden Ärger bei Landwirten und Landwirten sowie Konsumenten. Denn sie wird unter Schweizer Marken wie «Die Butter» oder «Floralp» vermarktet. Die Abmachung war laut SBV jedoch die, dass dies nicht geschehen dürfe.

«Die Erfahrung der letzten Tage zeigt nun, dass die Verarbeiter und der Detailhandel sich nicht um diese Abmachung scheren und auch die Importware als Markenbutter verkaufen», schreibt der Bauernverband in einer Medienmitteilung.

Auch der Berner Bauernpräsident Hansjörg Rüegsegger hat dafür kein Verständnis: "Auch der Berner Bauernverband verlangt eine Korrektur von der Branche." Er führt aus: "Das bei Lebensmittelknappheit Produkte in die Schweiz importiert werden, dafür haben wir schon ein gewisses Verständnis", so Rüegsegger.  "Aber für die aktuelle Situation mit dem Schweizer Butter haben wir kein Verständnis. Es hat schlicht zu wenig Butter am Lager und wenn die ausländische Ware, die importiert wird, dann als Schweizer Produkt verkauft wird und so die Kundschaft getäuscht wird, geht das nicht."

Die Konsumenten würden den Unterschied zur echten Schweizer Butter nur im Kleinstgedruckten erkennen und würden so in die Irre geführt. Nun fordert der SBV, dass sich die Firmen an ihre Zusagen halten und aufhören, die einheimischen hochwertigen Marken zu schwächen.

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