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Erste Coronamassnahmen im Spital Emmental

Mit den steigenden Coronafallzahlen, erhöht sich auch wieder der Druck auf die Spitäler. Die Regionalspital Emmental AG reagiert.

Die Anzahl positiv auf Corona getestete Menschen steigt auch im Kanton Bern wieder. Damit die Spitäler für den Ernstfall bereit sind, werden aktuell Massnahmen getroffen. Vorläufig werden nicht dringende Operationen bei Patienten die eine längere Aufenthaltsdauer hätten verschoben. Ausserdem dürfen Patienten nur noch von einer vorgängig definierten Person Besuch erhalten um so die Kontakte zu minimieren schreibt das Spital Emmental in einer Mitteilung. Der Entscheid, welche nicht-dringenden Operationen nun verschoben werden sei nicht nur für Patienten schwierig, sondern auch für das Spital erklärt Stephan Vorburger, Leiter der chirurgischen Kliniken.

Anders als im März ist die Knappheit nun jedoch nicht in der Intensivstation sondern in der normalen Bettenstation "Man muss realisieren, dass wir nicht nur Covid-Patienten behandeln und die Patientenzahlen im Winter sowieso höher sind als sonst. Da kommt es auch ab und zu vor, dass wir Patienten an ein anderes Spital verweisen." so Stephan Vorburger im Interview mit neo1.

Momentan seien im Spital in Burgdorf 16 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind. Im Spital in Langnau sind es deren fünf. Aktuell sieht es noch gut aus für die Spital Emmental AG, dass die Grenzen nicht überschritten werden. Sollte sich die Situation jedoch weiter verschärfen, würden noch weitere Massnahmen hinzukommen so Vorburger.

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