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| neo1 Porträt

Karl Schilt aus Burgdorf lebt bereits ein ganzes Jahrhundert

Karl Schilt wurde am 10. Oktober 1925 geboren. Heisst, er hat sowohl den 2. Weltkrieg hautnah miterlebt, wie auch die Erfindung des Handys. Sein Leben führte ihn von Österreich in die Schweiz, wo er in der Käsebranche arbeitete. Mittlerweile ist er 100-jährig und wohnt in einer Einrichtung für betreutes Wohnen.

Der gebürtige Österreicher wurde am 10. Oktober 1925 in Salzburg geboren und lebte dort bis er 16 war. Danach zog er wegen dem Krieg und dem Tod seines Vaters zu den Verwandten nach Grosshöchstetten. "Ich darf nicht sagen, dass ich die Schweiz vorher nicht kannte. Alle zwei Jahren kamen wir hierher zu meiner Grossmutter in die Ferien", erzählt Karl Schilt. Da er damals, 1941, bereits aus der Schule war, besuchte er die Handelsschule in La Neuveville. Danach erhielt er eine Lehrstelle bei einem Käsehändler in Langnau. Dieser Branche bliebt er bis zu seiner Pension treu.

Mittlerweile lebt Karl Schilt in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Burgdorf. Trotz seiner 100 Jahre erledigt er die Einkäufe noch selber und bereitet selbständig das Frühstück und Abendessen zu. "Ich mache nicht mehr das umfangreichste Abendessen und zum Frühstück nehme ich höchstens einen Tee oder einen Kaffe und ein Müesli." Fürs Einkaufen habe er seinen Mercedes, wie er seinen Rollator nennt, schmunzelt Karl Schilt. 

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