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Entsorgungs- und Recyclinghöfe haben dank den Festtagen alle Hände voll zu tun
Die Familienfeier, dass viele Essen und alle Arten von Geschenken warten wieder bis nächstes Jahr. Die vielen neuen Anschaffungen und die freien Festtage sorgen jeweilen dafür, dass die Entsorgungs- und Recyclinghöfe in der Region mehr zu tun haben. Dies ist heuer nicht anders.
Zum Teil wurden die Entsorgungsstellen regelrecht überrannt, zeigt eine Umfrage von neo1. "Wir hatten wie erwartet einen Andrang und waren dementsprechend auch vorbereitet", erklärt der Standortleiter der Thommen AG in Aarwangen, Thomas Ganz im Interview mit neo1. Dank der Tatsache, dass die Thommen AG neu einen getrennten Entsorgungshof für Private hat (neo1 hat berichtet), hätten Sie auch die bis zu 400 Autos pro Tag stemmen können.
Ausserdem habe die Thommen AG auch mehr Mitarbeitende für über die Festtage aufgeboten.
Dies sei auch beim Ökihof in Burgdorf nötig gewesen. "Wir wurden sogar etwas überrascht wie viele Leute etwas zum Entsorgen hatten", sagt die Sammelstellenleiterin Rebecca Cavigelli zu neo1. Die Kund:innen hätten Zeit zum Ausmisten und brächten alles mögliche vorbei.
Besonders Elektrogeräte werden immer wie mehr und schneller entsorgt, bestätigt auch André Nyffenegger von der Reinhard Recycling AG in Bigenthal. "Der Andrang war bei uns über die Festtage nicht so gross wie noch im ersten Corona-Lockdown", meint Nyffenegger. Aber die Sicherheit bleibe jeweils die grosse Herausforderung, da der Entsorgungshof nicht getrennt ist vom umliegenden Gelände mit viel Lastwagenverkehr.
Neben den Festtagen sei auch die Corona-Pandemie ein grosser Treiber für mehr Entsorgungen. Wenn die Leute mehr Zuhause arbeiten, falle ihnen auch mehr Sachen auf, welche noch zum Ausmisten wären, betonen alle angefragten Verantwortlichen.
Bei grossem Ansturm ist die Sicherheit eine Herausforderung
Auf dem Gelände der Reinhard Recycling AG in Bigenthal zum Beispiel fahren nicht nur Autos sondern auch Lastwagen und Bagger hin und her. "Man schaut besser zweimal als nur einmal bevor man losfährt. Dass ist die Verantwortung jedes Einzelnen", sagt André Nyffenegger. Viele Leute würden einen solchen Betrieb nicht gut kennen und können die Gefahren so auch weniger gut einschätzen. Darum seien die Mitarbeitenden des Entsorgungshofes besonders gefordert, zu schauen, dass alle Autos schön der Reihe nach anfahren.
Auch der Ökihof in Burgdorf kennt diese Probleme, so Rebecca Cavigelli zu neo1. Sie würden jeweils eine zusätzliche Person einstellen, die ausschliesslich die Autos einweist. Aber auch da werde es schwierig, wenn zu viele Autos aufs Mal anfahren.
Die Thommen AG in Aarwangen konnte die Herausforderung "Sicherheit" mit einem Umbau meistern: "Der Recyclinghof ist jetzt ein Drive-In. Die Autos können ohne Probleme zufahren, entsorgen und wieder wegfahren und sind nie in einer gefährlichen Zone", sagt Thomas Ganz im Interview mit neo1.
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