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| Bildung | Gesellschaft

Entlastung für den Münsinger Schulraum

Weil in den Schulhäusern der Platz knapp wird, setzt Münsingen auf temporäre Schulmodule. Nach dem Baugesuch ohne Einsprachen sollen bereits nach den Sommerferien erste Klassen einziehen.

Ein Problem, das viele Gemeinden in der Region kennen: In den Schulhäusern fehlt der Platz für alle Kinder. Auch Münsingen kämpft mit steigenden Schülerzahlen und fehlendem Schulraum. Die Gemeinde will deshalb sogenannte Schulmodule bauen – also eine Art Containerbau direkt auf dem Schulareal.

Im Moment fehlen rund 1'000 Quadratmeter Schulfläche, erklärt Gemeindepräsidentin Stefanie Feller auf Anfrage von neo1.
"Wir möchten die beiden Schulhäuser Schlossmatt und Rebacker entlasten. Ein ganzer Klassenzug soll in den Modulbau umziehen."

Gegen das nötige Baugesuch sind keine Einsprachen eingegangen, bestätigt das zuständige Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland.
Stefanie Feller zeigt sich entsprechend erleichtert. Denn Münsingen wird die Schulmodule auch längerfristig benötigen. "Wir müssen die Schulhäuser auch noch sanieren. So haben wir noch mehr Ausweichmöglichkeiten."

Sobald alles abgeschlossen ist, sollen die Modulbauten wieder entfernt werden, bestätigt Stefanie Feller. Die Bewilligung gilt für zehn Jahre.
Bereits nach den Sommerferien sollen die ersten Klassen in die Schulmodule in Münsingen einziehen.

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