Noah Meier im Interview
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Emotionales Family Game: Tigers unterliegen Lausanne
Die SCL Tigers empfingen Lausanne zum Family Game – in ungewohnt rot-orangen Trikots und vor ausverkaufter Kulisse. In einem intensiven Schlagabtausch kämpften sich die Langnauer mehrfach zurück, mussten sich am Ende aber knapp geschlagen geben.
Die Lausanner sind heute zu Gast beim Family Game der SCL Tigers in Langnau. Für diesen speziellen Anlass laufen die Tigers nicht im gewohnten Rot-Gelb auf, sondern in rot-orangen Trikots, die von der Stiftung Lebensart gestaltet wurden. Die getragenen Jerseys werden nach dem Spiel zugunsten der SCL Young Tigers versteigert; zusätzlich verlost Lebensart fünf weitere Exemplare auf ihrer Website.
Mit frischem Look startet das erste Drittel – und mit derselben Aufstellung wie beim gestrigen Sieg gegen die ZSC Lions. Früh kassiert Juuso Riikola eine Strafe wegen Behinderung. Lausanne nutzt das Powerplay sofort: Sami Niku trifft zum 1:0. Kurz darauf muss Niku selbst raus, die Tigers kommen zu ihrem ersten Powerplay, können es aber nicht nutzen. Santtu Kinnunen trifft nur den Pfosten – ein kurzer Herzstillstand im Stadion. Trotz einer weiteren Überzahlsituation gelingt Langnau der Ausgleich vor der Pause nicht.
In der ausverkauften Emmental Versicherung Arena beginnt das zweite Drittel, und in der vierten Minute fällt der ersehnte Treffer: André Petersson gleicht zum 1:1 aus. Ab da kommt richtig Tempo ins Spiel. Langnau drückt, feuert Schuss um Schuss ab – aber Lausanne hält stand. Kurz vor Drittelsende haben die Tigers erneut Powerplay, das über die Pause hinausgeht. Daher startet das Schlussdrittel mit einem Mann mehr auf dem Eis; Lausannes Aurélien Marti sitzt draussen.
Im dritten Drittel wollen die Tigers die Führung. Oskars Lapinskis kommt zu guten Chancen, Lausanne bleibt aber gefährlich – ohne Erfolg. Dann muss Joel Salzgeber wegen Beinstellen raus. Lausanne drückt im Powerplay, doch Hari Pesonen kontert in Unterzahl und trifft zum 2:1 für Langnau.
Die Antwort der Lausanner folgt prompt: Erik Brännström gleicht aus, und kurz darauf macht Sami Niku mit seinem zweiten Treffer das 3:2 für Lausanne. Dann trifft es die Tigers erneut – André Petersson muss auf die Strafbank. Lausanne braucht im Powerplay nur acht Sekunden: Jason Fuchs erhöht auf 4:2.
Kurz danach kassiert Lausanne eine Strafe – Doppel-Torschütze Niku muss raus. Die Tigers gehen All-in, nehmen Boltshauser aus dem Tor und spielen mit zusätzlichem Feldspieler. Saku Mäenalanen verkürzt tatsächlich auf 3:4.
Das nächste Spiel der SCL Tigers ist am 5. Dezember Zuhause gegen den EV Zug.
Die weiteren Resultate in der National League:
SC Rapperswil-Jona Lakers - HC Lugano 3:2 n.P
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