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Emmentaler Banken schneiden bei Bankenrating gut ab
Für ein Ranking der besten Schweizer Retail-Banken wurden Kennzahlen von 94 Instituten analysiert. Auf den vorderen Rängen befinden sich dabei zwei Emmentaler Banken, teilt die Hochschule Luzern HSLU mit.
Auf den ersten drei Rängen platzieren sich drei Kleinbanken, welche allesamt eine Bilanzsumme von weniger als 400 Millionen Franken aufweisen, darunter auch zwei Emmentaler Banken: Die Spar- und Leihkasse Wynigen AG (1. Platz) und die Ersparniskasse Affoltern i.E. AG (3. Platz).
Gerade Kleinbanken gelinge es trotz Tiefzinsumfeld weiterhin hohe Zinsmargen zu erwirtschaften, heisst es in einer Mitteilung. Eine weitere Stärke ist die starke Eigenmittelauslastung. «Zudem scheinen die gelebte Kundennähe, regionale Verwurzelung und die treue – meist ältere – Kundschaft auch heute noch wichtig zu sein», sagt Studienautor und Bankenprofessor Andreas Dietrich gegenüber neo1.
Die ältere Kundschaft gelte aber auch als Herausforderung. Die Banken müssten sich vermehrt mit der Frage beschäftigen, wie sie junge Kunden anlocken könnten, wenn die ältere Kundschaft wegfalle.
Die Studie beschäftigte sich unter anderem auch mit der Zufriedenheit mit einer Bank. Nur gerade ein Prozent der Befragten plant einen Wechsel der Hauptbank. Weitere fünf Prozent überlegen sich, eine neue Hauptbankbeziehung aufzubauen. Die tiefste Wechselwilligkeit zeigt sich bei Kundinnen und Kunden der Raiffeisenbanken – die höchste bei Grossbanken. «Überraschend ist, dass auch unzufriedene Retail-Bankkunden in der Regel die Bank nicht wechseln», sagt Studienautor Andreas Dietrich.
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