Eismeister Sven Leuenberger während eines Spiel im Schoren (Bild: neo1/Timo Kobel)
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Eismeister im Schoren Langethal
Die Arbeit der Eismeister auf der Langenthaler Kunsteisbahn im Schoren ist vielfältiger, als wir auf den ersten Blick vielleicht denken. Die Aufgaben des Dreierteams gehen weit über die Eisbearbeitung hinaus. Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeit an einem Spieltag beginnt für Sven Leuenberger ein paar Stunden vor dem ersten Puck-Einwurf. In der Kunsteisbahn Langenthal ist noch freier Eislauf angesagt vor dem Derby zwischen dem SC Langenthal und Hockey Huttwil. Dort hilft Sven bei der Schlittschuhvermietung mit. Danach geht es auf die Eisfläche: Aufräumen und bereit machen zum Putzen. An Spieltagen sind immer zwei Eismeister vor Ort erklärt Sven Leuenberger: "Wenn die Eismaschine einen Defekt hätte, müssten wir schnell reagieren können. Einer würde dann die Alte holen und Einer die Neue vom Eis nehmen, damit sich das Spiel nicht verzögert". Auch sonst macht das Teamwork durchaus Sinn, da die Eismeister nach den Spielen auch noch das ganze Stadion reinigen müssen.
Eis machen mit viel Gefühl
Eismaschinenfahrer an diesem Spieltag ist Guido Marti. Er ist schon über ein Jahrzehnt auf der Kunsteisbahn Langenthal tätig und hat das Eis machen im Gefühl, trotz der Herausforderungen im Schoren. "Wir haben keine Temperaturregulierung oder Isolierung. Wenn es draussen heiss ist, haben wir direkt unter dem Dach um die 60 Grad. Das strahlt wie eine Wärmelampe auf die Eisfläche". Auch mit der Feuchtigkeit haben sie zu kämpfen. Ist es im Schoren zu feucht, bildet sich Nebel über dem Eis und die Sicht wird schlecht. "Hier Eis zu machen ist sicher schwieriger als in einer neuen Hightech-Halle", sagt Guido Marti.
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