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| Landwirtschaft | Vermischtes

Eine Wespe aus Asien soll Schweizer Obstschädlinge bekämpfen

Die marmorierte Baumwanze hat im letzten Jahr im Obstbau viel Schaden angerichtet. Über drei Millionen Franken haben Obstproduzenten in der ganzen Schweiz durch den Schädling verloren. Weil die Wanze hier keine natürlichen Feinde hat, soll jetzt die Samuraiwespe aus Asien gegen die marmorierte Baumwanze helfen, heisst es in einer Mitteilung vom Schweizerischen Obstverband.

"Die Samuraiwespe bekämpft die marmorierte Baumwanze indem sie sich in den Eiern der marmorierte Baumwanze einnistet. Das ist eine natürliche Bekämpfung der Baumwanze, die wir sehr begrüssen würden, weil es dadurch keine weiteren Massnahmen brauchen würde", erklärt Christian Schönbächler vom Schweizerischen Obstverband. Die marmorierte Baumwanze kommt ursprünglich aus Asien und hat hier keine natürlichen Feinde. Gestern hat das Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Forschung, Agroscope, den ersten Freisetzungsversuch der Samuraiwespe gestartet. Der Einsatz der asiatischen Wespe sei aber kein Problem, die gebe es in der Schweiz schon länger, erzählt Christian Schönbächler weiter. "Ansonsten hätte man gar keinen Freisetzungsversuch starten können. Die Wespe ist auf natürliche Art und Weise schon zu uns gelangt, die Population ist einfach viel zu klein um eine echte Gefahr für die Baumwanze darzustellen". Ob die Vergrösserung der Population der Samuraiwespe funktioniert oder ob es doch noch andere Massnahmen braucht, wird sich durch den Versuch zeigen. 

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