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Eine Reise, die alles ins Rollen brachte
Michael Beyer ist in Thun aufgewachsen, hat eine Lehre als Elektroniker abgeschlossen und später viele Jahre in der IT gearbeitet. Bis ihn eine ungewöhnliche Entdeckung auf über 3000 Metern auf eine neue berufliche Spur brachte.
Im Jahr 2017 reiste Michael Beyer mit seiner Frau nach Kirgistan. Während einer Skitour stiess er dort auf eine Sauna in einem Zelt. Er probierte sie aus und war sofort begeistert. "Ich kannte Saunas vorher nur aus Spas. In der freien Natur war das aber ein völlig neues Erlebnis, das mich von Anfang an fasziniert hat", erzählt der 57-Jährige im neo1 Interview.
Zurück in der Schweiz ging ihm die Zeltsauna nicht mehr aus dem Kopf. Er kaufte ein solches Modell online für seine Berghütte im Berner Oberland. "Wir verbrachten so tolle Abende in dieser Sauna. Deshalb wollte ich dieses Erlebnis auch anderen Menschen ermöglichen", so Michael Beyer. Später begann er, die Zeltsaunen des russischen Entwicklers in der Schweiz weiterzuverkaufen. Hauptberuflich arbeitete er weiterhin in der IT.
Während der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach den Saunen stark an. Mit Beginn des Kriegs in der Ukraine im Februar 2022 waren jedoch keine Importe aus Russland mehr möglich. Michael Beyer entschied sich deshalb, die Zeltsaunas selbst herzustellen, und kündigte dafür seine Stelle bei der SBB. "Ich dachte: Jetzt oder nie. Der Moment war gekommen, selbst mit diesen Saunas zu starten", sagt der Thuner.
Seit Februar 2025 produziert seine Firma Summita die Zeltsaunas in der Thuner Rosenau. Zwei Näherinnen fertigen dort die Zelte an. Rund 100 Saunas hat das Unternehmen seither verkauft.
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