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Eine Markthalle mit Wohnungen für Worb
Am früheren Standort der alten Käserei in Worb, gegenüber der Migros, ist ein neues Bauprojekt geplant. Das Architekturbüro Reinhard & Partner Architekten aus Bern möchte ein Gebäude mit Markthalle, Wohnungen, Ateliers und eine Grünanlage realisieren.
Im Erdgeschoss ist eine Markthalle mit regionalen Läden und Produkten vorgesehen. Darüber sollen 22 Wohnungen sowie sechs Atelierwohnungen entstehen – zum Beispiel für Töpfer:innen, Schmuckmacher:innen oder andere Handwerksbetriebe.
"Wir bauen in Worb am Kreisel. Es geht viel ab. Die Leute treffen sich. Deshalb der Name Drehpunkt für das Projekt", erklärt der zuständige Architekt, Reto Brügger im Interview mit neo1. Es sollen in erster Linie Kleinwohnungen im Generationenmodel entstehen. "Das können also Erstwohnungen sein, für jemand, welche(r) gerade von Zuhause ausgezogen ist. Oder für jemanden im dritten Lebensabschnitt, wo sein Wohnraum verkleinern möchte", erklärt Reto Brügger.
Das eigentliche Highlight für ihn seien aber die Atelierwohnungen. "Wir stellen uns vor, dass die Töpfer:innen oder Schmuckmacher:innen, dort ihre Sachen herstellen und allenfalls auch gleich dort wohnen und übernachten können. Dazu wäre es ideal, wenn sie ihre Produkte unten in der Markthalle gleich auch verkaufen können", meint der zuständige Architekt.
Noch sei die Markthalle eine konkrete Idee. Interessierte dürfen sich gerne melden, dies bezieht sich auch auf die Wohnungen, betont Reto Brügger. Die Markthalle stehe aber nicht auf der Kippe. Es brauche aber die Unterstützung von den lokalen Gewerbtreibenden und regionalen Produzent:innen.
Es gab Einsprachen gegen das Projekt
Bis vor Kurzem lag das Baugesuch öffentlich auf; es gab drei Einsprachen. Reto Brügger zeigt sich davon aber nicht überrascht: "Das gibt es bei unseren Projekten immer wieder. Der Raum in der Schweiz ist begrenzt. Da sind Einsprachen normal."
Er sehe die Einsprachen aber auch als Chance für das Gesamtprojekt in Worb. Immer wieder hätten die Architekt:innen im Nachhinein noch ausbessern können.
Mit grösseren Verzögerungen im Zeitplan rechnet Reto Brügger daher nicht. Wenn alles wie geplant läuft, soll das Projekt „Markthalle Worb“ zu Ostern 2027 fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten liegen zwischen 15 und 17 Millionen Franken.
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