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Eine Gedenktafel für sieben tote Grubenarbeiter
Heute vor 75 Jahren fanden die Rettungskräfte den letzten von sieben toten Bergbauarbeitern, die bei einem der grössten Grubenunglücke der Schweiz ums Leben kamen.
Am 21. Dezember 1942 begrub ein Erdrutsch in einer Kohlegrube in Engelprächtigen bei Zell LU sieben Bergbauarbeiter unter sich. Darunter die zwei Eriswiler Ernst Küng und Ernst Heiniger, Ernst Zedi aus Huttwil und Gottlieb Appenzeller aus Rohrbach. Die vier arbeiteten vor dem Zweiten Weltkrieg 1942 im Gebiet zwischen Gondiswil und Zell in einer damals florierenden Kohlegrube.
Obwohl die Schweizer Kohle minderwertig war und eher Torf als Kohle, boomte der Abbau von 1890 an während drei Jahrzehnten. Grund war der hohe Preis für Import-Kohle aus dem Ausland.
Die letzten der sieben Verschütteten wurden erst am 10. Januar geborgen. In Gedenken an die Toten ist seit Ende Dezember in Engelprächtigen bei Zell LU eine Gedenktafel angebracht, welche an die Bergarbeiter und an das Unglück erinnern.
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