An der Oberdorfstrasse in Konolfingen kam es zur Auseinandersetzung. (Bild: Google StreetView)
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Eine Auseinandersetzung in Konolfingen kostet einen Mann 80'000 Franken
Ein Missverständnis mit drastischen Folgen: Das Berner Regionalgericht befasste sich letzte Woche mit einem Fall aus dem Jahr 2020. Zwei Autofahrer gerieten zwischen Rubigen und Konolfingen in eine ungewöhnliche Situation – mit einem folgenreichen Ausgang.
Der Vorfall ereignete sich im November 2020, berichtet die Online-Plattform Bern-Ost. Ein Autofahrer folgte einem anderen von Rubigen nach Konolfingen. Der Grund, der hintere ging aufgrund der Fahrweise des Vorderen davon aus, dass eben dieser ein medizinisches Problem haben könnte. Gleichzeitig bemerkt der Vordere, dass er verfolgt wird und verlangsamt immer wieder um dem hinteren Auto die Gelegenheit zu bieten zu überholen. An der Oberdorfstrasse in Konolfingen kam es schlussendlich zum Aufeinandertreffen. Was mit einem Wortgefecht begann, endete mit einem Pfefferspray-Einsatz und Blechschaden. Das Opfer, dass noch im Auto sass verlor daraufhin die Kontrolle und rammte mit seinem Auto das Fahrzeug des Angreifers. Seitdem hat er Sehprobleme. Vor Gericht entschuldigte sich der Täter und beide Parteien einigten sich auf einen Vergleich: Der Pfefferspray-Angreifer zahlt dem Opfer 60'000 Franken. Dazu übernimmt er 20'000 Franken der Prozesskosten. Im Gegenzug wird das Verfahren eingestellt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – innerhalb von zehn Tagen können die Parteien Berufung beim Obergericht einlegen.
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