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Ein Thuner Mutter-Tochter-Gespann mit Leidenschaft für Schmuck
Wenn man das Thuner Atelier von Yvonne Schediwy und ihrer Tochter Sara Lehmann betritt, spürt man sofort: Hier geht es um mehr als nur Schmuck. Es geht um eine Lebensgeschichte, um Handwerk und um die Liebe zu einzigartigen Kreationen.
Schon früh wusste Yvonne Schediwy, wohin ihr Weg sie führen sollte. „Ich wusste schon immer, dass ich Schmuck machen möchte. Doch in den 80er-Jahren war es für eine Frau und Tochter eines einfachen Arbeiters fast unmöglich, den Beruf der Goldschmiedin zu erlernen“, erzählt sie. Yvonne ergriff zunächst einen anderen Beruf, der nichts mit Schmuck zu tun hatte, und lebte ihre Lebensleidenschaft vor allem durch das Reisen aus. Mit 21 Jahren verschlug es sie nach Brasilien, wo sie sich verliebte. Nicht nur in einen Mann, sondern auch in die unendlichen Möglichkeiten, endlich ihren Traum vom Schmuckhandwerk zu verwirklichen. Mit 24 kehrte sie mit ihrer jungen Tochter in die Schweiz zurück, fest entschlossen, den brasilianischen Traum auch hier zu leben. Und das gelang ihr.
Die Tochter wächst ins Handwerk hinein
Heute ist ihre Tochter Sara Lehmann die rechte Hand im Geschäft. „Ich bin als Märli- und Schmuckkind aufgewachsen, es fliesst wie durch meine Adern“, sagt sie. „Ich bin stolz, dieses alte Handwerk jeden Tag neu aufleben zu lassen und unsere Kundschaft individuell zu beraten.“
Schmuckstücke mit Charakter
Im Atelier entstehen handgeschmiedete Einzelstücke aus Silber und Gold. Nach dem Motto „Keine zweite Chance für den ersten Blick“ ist auch der Ausstellungsbereich gestaltet. Im neo1-Porträt sprachen die beiden Frauen darüber, wie sie auf Reisen Inspiration finden, wie die nächste Generation aussieht und was sie sich für die Zukunft wünschen.
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