Corinna und Hoshank Hirrle in ihrem Restaurant. (Bild: Manuel Bartlome/neo1)
Werbung
Corinna und Hoshank Hirrle: Mit ihrem Restaurant schaffen sie ein Stück neue Heimat
Corinna und Hoshank Hirrle verbindet mehr als ihre Herkunft aus zwei verschiedenen Ländern. In Burgdorf haben sie nicht nur ihre Familie gegründet, sondern auch ein Restaurant übernommen und damit einen Ort für Integration geschaffen.
Ein Neuanfang in einem anderen Land ist selten nur ein Tapetenwechsel. Für Corinna aus Deutschland und Hoshank aus Syrien war es ein Schritt ins Ungewisse. Für Hoshank Hirrle, der aus Syrien stammt und weltweit beruflich unterwegs war, war die Schweiz anfangs fremd. Die Sprache, die Werte und der Lebensstil waren neu. Doch mit Offenheit, Geduld und etwas Glück habe er seinen Platz gefunden. Corinna hat in der Schweiz gewohnt und das Abitur in Deutschland gemacht. "Ich war mit beiden Ländern konfrontiert und war in beiden Ländern eigentlich ein wenig Ausländerin." Kennengelernt haben sich die Beiden 2017 in Ittigen. Heute leben sie mit ihren zwei Kindern in Burgdorf und führen gemeinsam ein Restaurant.
Ein Restaurant, das mehr ist als ein Ort zum Essen
Im Restaurant der Familie Hirrle arbeiten auch geflüchtete Menschen, die hier nicht nur eine Anstellung, sondern auch eine Perspektive erhalten. „Wir wollen mehr bieten als Arbeit. Wir wollen Wachstum ermöglichen“, sagt Corinna Hirrle, die ursprünglich aus dem Kulturbereich kommt. Die Idee entstand, weil Hoshank 2015 selber in die Schweiz geflüchtet ist und die Herausforderungen kennt.
Heute zeigt die Familie Hirrle: Ankommen braucht Zeit, aber es ist möglich. Und manchmal wird daraus etwas, das weit über einen Neuanfang hinausgeht.
Werbung
