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Ein Schlag ins Gesicht für Huttwil - Das Keramikland schliesst
Die angeschlagene Meier Tobler-Gruppe schliesst ihr Verlustgeschäft Keramikland. Betroffen davon sind 46 Arbeitsplätze an den Standorten in Huttwil, Cham, Chur und Zürich. Meier Tobler will sich auf das Kerngeschäft mit technischer Gebäudeausrüstung konzentrieren, wie das Unternehmen letzte Woche bekannt gab. Das Geschäft mit Badezimmerausstattung liefere seit einiger Zeit rote Zahlen, hiess es. Ein Konsultationsverfahren mit den Personalvertretern sei eröffnet worden. Der Stellenabbau solle möglichst sozialverträglich erfolgen.
Die Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern würden vollumfänglich erfüllt. Sämtliche laufenden Aufträge würden wie vereinbart ausgeführt.
Die Schliessung des weit über die Gemeindegrenze bekannten Keramiklands sei ein Schlag ins Gesicht der Gemeinde, so Gemeindepräsident Walter Rohrbach gegenüber neo1. "Das ist nicht, was ich gerne hören möchte. Wir sind schon in den Schlagzeilen wegen den vielen leeren Wohnungen. Eine solche Schliessung ist nicht förderlich fürs Image der Gemeinde." Insbesondere die Gemeinde mit einem geplanten Imagefilm eben dieses gerade verbessern möchte. "Wir können als Gemeinde leider nicht gross Hand bieten und werden aber mit Meier-Tobler noch das Gespräch suchen. Ich will wissen, was sie mit sozialverträglich genau meinen", so Rohrbach.
Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 will Meier Tobler am 21. Februar veröffentlichen.
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