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Ein Rufbus im Emmental ist wichtig für Bevölkerung und Tourismus

Wenn kein Bus mehr fährt, dann kann man anrufen und dann kommt trotzdem ein Bus, der einen abholt. Dies ist das Prinzip des Rufbusses, welcher als Pilotprojekt in der in der Region Affoltern, Heimiswil und Rüegsau, Hasle b. Burgdorf soll getestet werden.

Gestern haben die beiden Gemeinden Affoltern und Heimiswil auf der Lueg informiert, was denn genau dieser Rufbus sein soll und wie es funktioniert. Rund 50 Leute nahmen am Anlass teil, sagt Marius Zollet, Gemeindepräsident von Affoltern gegenüber neo1. Der Rufbus sei ein Bedürfnis, das zeige der Aufmarsch: "Wenn wir nicht um 19.00 Uhr am Abend zu Hause sind, dann kommen wir mit dem ÖV nicht mehr bis nach Affoltern", sagt Zollet. Der Rufbus soll diese Lücke füllen.

Auch in Hasle b. Burgdorf ist die Situation ähnlich, hat Gemeindepräsident Walter Scheidegger gegenüber neo1 Auskunft gegeben (siehe Bericht unten). Für Heimiswil hat dieser Rufbus nicht nur für die Bevölkerung Vorteile, so Gemeindepräsident Hans-Ueli Widmer: "Er verbindet einerseits die beiden Dörfer, ist aber auch für die Tourismusdestinationen Schaukäserei in Affoltern und die Lueg in Heimiswil ein wichtiger Verbindungsfaktor."

Für die Leute war wichtig, dass der Bus nicht nur zwischen Heimiswil und Affoltern funktioniere, sondern auch der Anschluss nach Burgdorf garantiert sei. Ob dies geht, das muss nun die Projektgruppe Rufbus herausfinden und ob es funktioniert, das zeigt dann die Pilotphase, welche nächsten Frühling starten soll.

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