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| Gesellschaft

Ein neuer Weiher für den "Glögglifrosch"

Die Geburtshelferkröte ist in der Schweiz gefährdet. In Heimiswil will der Kanton Bern deshalb einen neuen Weiher bauen, damit die seltene Amphibienart zusätzlichen Lebensraum erhält. Die Chancen stehen offenbar gut, dass sich die Tiere dort bald ansiedeln.

Sein Ruf erinnert eher an einen Vogel als an einen Frosch. Dennoch gehört der Glögglifrosch, auch Geburtshelferkröte genannt, zu den Amphibienarten. In der Natur ist sein charakteristischer Ruf nur noch selten zu hören, denn die Art ist vom Aussterben bedroht. Um den Bestand zu fördern, will der Kanton Bern in Heimiswil einen neuen Teich bauen. Der Standort sei dafür besonders geeignet, erklärt Petra Graf von der Abteilung Naturförderung: "Im Kanton Bern liegt das Hauptverbreitungsgebiet im Emmental und im Jura. Wir versuchen natürlich, die Arten dort zu fördern, wo sie neue Gewässer auch selbst besiedeln können."

Früher lebten bereits Geburtshelferkröten in der Gemeinde Heimiswil. Zudem gibt es in der Region Oberburg noch einzelne Tiere. "Sie sind nicht weit von Heimiswil entfernt, und auch vor Ort haben wir bereits einzelne Tiere rufen gehört. Deshalb passt der Standort gut, damit sie den neuen Weiher selbst besiedeln können", sagt Graf.

Derzeit läuft das Baubewilligungsverfahren. Während der öffentlichen Auflage seien jedoch keine Einsprachen eingegangen, teilt die Gemeinde auf Anfrage mit. Der Kanton plant den Baustart noch in diesem Jahr.

 

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