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Ein letztes Ja für den geplanten Hochwasserschutz
Um die Bevölkerung von Oberburg vor künftigen Hochwassern zu schützen, erstellt die Schwellenkorporation Oberburg im Lauterbach ein Hochwasserrückhaltebecken mit einem Rückhaltevolumen von rund 163'000 m3. Bei der Schwellenkorporation Oberburg handelt es sich um eine öffentliche Organisation, welche für die Wasserbaubelange auf dem Gemeindegebiet von Oberburg zuständig ist. Bei der Schwellenkorporation Oberburg sind alle Grundeigentümer/innen von Oberburg Mitglied. Der dazu notwendige Wasserbauplan wurde durch die Schwellenkorporation Oberburg sowie der Baudirektion des Kantons Bern genehmigt. Die Kosten für den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens und der dafür notwendigen diversen weiteren Massnahmen (Landumlegung, Umsiedelung, Revitalisierung etc.) belaufen sich aufrund Fr. 12.9 Mio. Erfreulicherweise beteiligen sich der Bund und der Kanton mit rund 72 % an den Gesamtkosten. Weiter wurden Beiträge von Dritten (Versicherungen etc.) in Aussicht gestellt. Die verbleibenden Restkosten von rund 2 Mio. müssen durch die Schwellenkorporation Oberburg getragen werden.
Der Baustart ist für die erste Hälfte 2018 vorgesehen. Da die Subventionen von Bund und Kanton jeweils erst im Nachgang ausgerichtet werden, müssen die Rechnungen durch die Schwellenkorporation Oberburg vorfinanziert werden. Da die Schwellenkorporation bei Post und Banken kein Geld aufnehmen kann, ist die einzige Lösung eine Finanzierung via Darlehen über die Einwohnergemeinde Oberburg. Der Schwellenkorporation Oberburg soll deshalb ein Darlehen in der maximalen Höhe von 10 Mio. gewährt werden. Es wird jeweils nur so viel Geld aufgenommen, wie effektiv benötigt wird. Die Details werden in einem entsprechenden Darlehensvertrag geregelt. Auf Grund der Höhe des Darlehens muss die Zustimmung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eingeholt werden.
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