(Bild: map.search.ch / neo1)
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Ein Kompromiss für die Schulanlage Arnisäge
Nach dem gescheiterten Umbauprojekt für den Aussenbereichs der Schulanlage Arnisäge legt der Gemeinderat eine reduzierte Version vor – ohne Bäume, aber mit Raum für Kinderwünsche.
Der Gemeinderat hatte 2023 CHF 75'000 für eine Umgestaltung des Schul-Aussenbereichs in der Arnisäge bewilligt. Nach einem Referendum und einer kritischen Gemeindeversammlung im Juni 2024 wurde das Projekt jedoch als unausgewogen bewertet, abgelehnt und zur Überarbeitung zurückgewiesen. Besonders die geplante Bepflanzung auf dem Pausenplatz fand keine Mehrheit.
Bei einer Bestandsaufnahme des alten Schulhauses stellte sich heraus, dass umfangreiche Sanierungen nötig sind. Feuchtigkeitsprobleme erfordern bauliche Massnahmen, die den Aussenbereich beeinflussen. Um Ressourcen zu sparen, entschied sich der Gemeinderat für eine schlankere Version des Projekts. Mit CHF 20'000 sollen Tische und Bänke und Materialien für Liegen finanziert werden. Diese werden gemeinsam mit der Schule gebaut, um die Ideen der Schulkinder zu berücksichtigen.
Da das Projektbudget jetzt unter CHF 50'000 liegt, liegt die endgültige Entscheidung beim Gemeinderat – eine Rückkehr vor die Gemeindeversammlung ist damit ausgeschlossen. Dem Gemeinderat ging es dabei nicht darum die Gemeindeversammlung zu umgehen. Es ging lediglich darum, dass Projekt auf das Nötigste zu kürzen. Dass der Kredit nun unter der Grenze von 50'000 Franken ist, sei ein Nebeneffekt, so der zuständige Gemeinderat Christoph Schweingruber.
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