Zuhinterst im Brandöschgraben in der Gemeinde Trub
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Ein geteerter Brandöschgraben ist auf gutem Weg
Der Brandöschgraben in der Gemeinde Trub ist ein belasteter Kiesweg. Belastet deshalb, weil er durch Kultur- und Gewässerraum führt und ein historischer Verkehrsweg von lokaler Bedeutung, sprich ein sogenanntes BLN-Objekt ist. Da der Weg aber auch eine Zufahrt ist zu mehreren Bauernhöfen, ist er belastet von vielen Fahrten mit schweren Maschinen und Fahrzeugen. Der Kiesweg leidet deshalb unter dieser Belastung.
Eine Lösung wäre, den Weg zu teeren. Wegen den Umständen, in welchen sich der Weg befindet, ist dies aber schwierig und auch langwierig. Nun zeichnet sich aber eine Lösung ab. Das Bundesamt für Umwelt sieht grundsätzlich kein Problem damit, den Weg zu teeren. Das zuständige Amt begründet seinen Entscheid damit, dass mit dem Teeren die Erosion des Weges zu stoppen und damit auch den Weg zu schützen. Weil, und das ist ein weiteres Problem: Der Weg kann nicht verschoben werden, weil er sich eben in schützenswertem Kultur- und Gewässerraum befindet. So soll der Weg geteert und damit vor dem Zerfall geschützt werden. Nun ist das Bundesamt für Landwirtschaft an der Reihe, abzuwägen, was höher zu gewichten ist. Der Schutz des Kultur- und Gewässerraums oder der Schutz des Weges und die sichere Zufahrt zu den Höfen. Ist dieser Entscheid positiv, wird die Baueingabe gemacht, heisst es von der Gemeinde Trub.
"Ich rechne nicht mit Einsprachen zur allfälligen Baueingabe", sagt Gemeindeschreiber Ernst Kohler. "Erstens werden die Ämter kaum gegeneinander einsprechen und zweitens könnten nur noch die Grundeigentümer dagegen einsprechen. Die warten aber ja schon Jahre auf die geteerte Zufahrt. Eine Einsprache wäre deshalb wenig sinnvoll."
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