Benedikt Roos auf dem Waffenplatz in Thun im Mai 2025 (Bild: keystone sda, Peter Schneider)
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"Ein echter Berner" - Benedikt Roos neuer Armeechef der Schweiz
Mit Ruhe, Erfahrung und Berndeutsch: Der Vechiger Benedikt Roos übernimmt als neuer Armeechef die Führung der Schweizer Armee. Politikerinnen und Politiker zeigen sich quer durch die Parteien zufrieden mit der Wahl.
Seit heute steht Benedikt Roos an der Spitze der Schweizer Armee. Der 60-Jährige ist in Vechigen im Kanton Bern aufgewachsen und übernimmt nun den höchsten militärischen Posten des Landes. Trotz der politischen Diskussionen rund um das Militär wird seine Ernennung von verschiedenen Parteien positiv aufgenommen.
Laut einer Umfrage des SRF geniesst Roos zum Amtsantritt breite Unterstützung im Parlament. "Er ist ein echter Berner. Mit seiner "gmögigen" Art und dem Berndeutsch ist das eine gute Voraussetzung", sagt der Berner Ständerat Werner Salzmann (SVP). Roos bringe aber auch Temperament mit – eine Eigenschaft, die in der Armee gefragt sei. Bereits an der Militärakademie der ETH Zürich hatte Roos betont, wie wichtig eine starke Verteidigung sei. "Was Europa gefährdet, gefährdet die Schweiz. Wir müssen irgendwann aufwachen", sagte er damals.
Auch der Berner Mitte-Nationalrat Reto Nause lobt den neuen Armeechef: "Da kann es nicht schaden, dass er diesen menschlichen Touch hat. Er wird auch in der Politik viel Arbeit zu leisten haben."
Kritische Stimmen kommen von der linken Seite des Parlaments. Die Grünen betonen, die Armee müsse besser auf neue Bedrohungen wie Cyberangriffe vorbereitet sein. Gleichzeitig sehen sie in Roos Amtszeit eine Chance auf Veränderung – auch, weil der 60-Jährige "nicht ewig im Amt bleiben wird".
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