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| Politik

Ehemalige Gemeindepräsident:innen schauen zurück

Im neo1-Land kam es in mehreren Gemeinden zu personellen Wechseln. Gemeindepräsident:innen, die sich über viele Jahre engagiert haben, sind zurückgetreten oder wurden bei den letzten Wahlen nicht mehr bestätigt.

In Konolfingen, Grosshöchstetten und Thunstetten kam es im Gemeindepräsidium jeweils zu einem Wechsel. In Konolfingen wurde Heinz Suter nach insgesamt zwölf Jahren im Gemeinderat, davon sechseinhalb Jahre als Gemeindepräsident, nicht wiedergewählt. Trotz des Abschieds blickt er positiv ins neue Jahr. Er sei gut ins Jahr gestartet, erzählt er auf Anfrage. 

Auch die ehemalige Gemeindepräsidentin von Grosshöchstetten, Christine Hofer, die nicht mehr zur Wiederwahl angetreten ist, zieht eine insgesamt positive Bilanz. Sie könne auf viele schöne Momente zurückblicken und geniesse es, nach dem intensiven politischen Alltag etwas Abstand zu gewinnen. 

Für Hans Peter Vetsch, den ehemaligen Gemeindepräsidenten von Thunstetten, bleibt insbesondere die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und in der Verwaltung in bester Erinnerung. Auch Christine Hofer erinnert sich gerne an viele gelungene Projekte, verschweigt jedoch nicht, dass es während ihrer Amtszeit auch anspruchsvolle Entscheidungen und schwierige Phasen gab. "Ein Beispiel war der Schulstandort Schlosswil oder der Wärmeverbund", so Hofer. Für Heinz Suter zählten insbesondere die Ereignisse rund um die Feuerwehr Konolfingen zu den grössten Herausforderungen. Nach einem Führungswechsel traten mehrere Mitglieder aus der Feuerwehr aus, was auch politisch eine anspruchsvolle Situation darstellte.

Beat Moser übergibt das Gemeindepräsidium in Münsingen

Nach zwölf Jahren an der Spitze der Gemeinde Münsingen hat Beat Moser das Präsidium an Stefanie Feller übergeben. Die Amtsübergabe verlief reibungslos, da sie seit vier Jahren im Gemeinderat sitzt. Die Zusammenarbeit in dieser Zeit habe die Übergabe erleichtert, sagt Moser. "Sie ist sehr kompetent. Das ist ein Glücksfall für die Gemeinde – und auch für mich, dass kein Wissen verloren geht", betont er. Unterstützung kam auch von der Verwaltung. 

Nach zwölf Jahren blickt Moser auf eine intensive Zeit zurück – besonders die Verkehrsprojekte und das ehemalige Spital Münsingen prägten seine Amtszeit. Ganz verabschiedet er sich nicht: Er bleibt politisch aktiv bei den Grünen. 

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