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EBuxi fährt bald auch in die Buchsiberge

Ab 14. August sind die Buchsiberge nicht länger nur zu Fuss oder mit privaten Fahrzeugen zu erreichen. Auf dieses Datum hin erschliesst EBuxi das Naherholungsgebiet zwischen Oschwand, Linde und
Ferrenberg mit ihrem Ortsbus.


Der neue Service startet als Versuchsbetrieb jeden Sonntag von 9 bis 17 Uhr und endet am 30. Oktober. Er funktioniert nach dem erfolgreichen Rufbusprinzip des Ortsbustaxis und verbindet ein Dutzend Ziele in den Buchsibergen mit jeder Adresse in Herzogenbuchsee, Niederönz, Thörigen und Bettenhausen, schreibt der Verein Ebuxi in einer Mitteilung. "Wir wollen das Wandergebiet erschliessen, das bis jetzt weit ab vom Öffentlichen Verkehr ist. Wir möchten es Wanderern und Spaziergängerinnen ermöglichen in die Buchsiberge zu gelangen", so Ruedi Eichenberger vom Vorstand zu neo1.  Das EBuxi könne während dem Versuchsbetrieb über Telefon oder ein Onlineformular bestellt werden. Der Verein empfiehlt rund eine Stunde im Voraus eine Fahrt zu reservieren. Über die mybuxi-App würden die Fahrten in die Buchsiberge während der Testphase aber noch nicht funktionieren.

Mit dem «Wanderbustaxi» will EBuxi die Hügelwelt zwischen Oberaargau und Emmental noch bekannter machen. Statt mit dem privaten Auto hinzufahren und die Wanderung genau dort beenden zu müssen, wo das Auto steht, sind Start und Ziel wählbar. Anders als der Ortsbusbetrieb funktioniert der Buchsiberg-Wanderbus ohne öffentliche Mittel. Deshalb und auch wegen der grösseren Distanzen sind die Fahrpreise höher. Sie betragen 10 Franken für die erste und 7 für jede weitere Person, so Ruedi Eichenberger im Interview. Anders als der bisherige Ortsrufbus werden die Fahrten in die Buchsiberge nicht von den Gemeinden unterstützt. Darum müsse der Verein am Ende der Versuchsphase Bilanz ziehen, ob das Angebot selbsttragend ist und auch weiter bestehen kann. 

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