7 Kochtalente treten im Oktober 2026 gegeneinander an (v.l.n.r.): Simon Grimbichler, Nino Schüpbach, Jakub Baron, Frederik Jud, Stéphane Demarcq, Stefanie Siegenthaler, Giorgio Chiodin (Foto: Jonas Weibel)
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Drei Köche aus der Region kämpfen um den Goldenen Koch
Sieben Köchinnen und Köche aus der ganzen Schweiz treten am 12. und 13. Oktober in Bern im Halbfinale des Goldenen Kochs an. Gleich drei davon haben einen Bezug zur Region. Für sie zählt vor allem eines: eine gute Vorbereitung.
Schweinskarree und Schweinshaxe, dazu Haselnüsse und Grapefruit: Das waren die Pflichtzutaten, mit denen sich die Kandidierenden für den Goldenen Koch 2027 bewerben mussten. Sieben haben die Nominationsjury überzeugt, darunter Stefanie Siegenthaler aus Wichtrach, Nino Schüpbach aus Uetendorf und Simon Grimbichler, der in Hindelbank arbeitet.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs findet das Halbfinale nicht vor Publikum statt, sondern als zweitägiges Camp in Bern. Neben dem Wettkampf gibt es Weiterbildung, Feedback von Spitzenköchen und Zeit zum Netzwerken. In der ersten Aufgabe bereiten die Teilnehmenden eine Beilage ihres eingereichten Fleischgerichts zu und präsentieren sie der Jury. In der zweiten Aufgabe wartet ein sogenanntes Secret Dish: Aus einem geheimen Warenkorb müssen sie unter Zeitdruck ein überraschendes Gericht kreieren.
Für Stefanie Siegenthaler, Executive-Küchenchefin im Casino Bern, ist es nicht der erste Wettbewerb. «Die Vorfreude ist sehr gross. Ich durfte schon an anderen Wettbewerben teilnehmen, und mir gefällt immer der Spirit unter den Teilnehmenden und die Herausforderung, zu zeigen, was man kann.»
Wer meint, beim Wettbewerb gehe es nur ums Kochen, irrt. «Das Kochen ist eigentlich der kleinste Teil des Wettbewerbs, fast alles steckt in der Vorbereitung», sagt Nino Schüpbach. Der 24-Jährige arbeitet als Commis de Cuisine im Schloss Schauenstein in Fürstenau GR. «Man wägt und schält schon im Voraus alles ab, damit man die ganze Zeit nur für das Kochen nutzen kann.»
Das bestätigt auch Simon Grimbichler aus Olten, Sous-Chef im Restolike in Hindelbank. «Die Vorbereitung kostet am meisten Zeit.» Dazu komme eine besondere Herausforderung: «Man darf eine Kiste mitnehmen, in der man alle Kochutensilien verstauen kann. Diese Kiste ist aber nicht sehr gross. Man muss sich also gut überlegen, was man mitnimmt und was nicht.»
Die fünf Besten qualifizieren sich für das Finale am 22. Februar 2027 im Kursaal Bern. Dort kochen sie um die Nachfolge von João Coelho, der den Titel 2025 gewonnen hat. Den Goldenen Koch gibt es seit über 30 Jahren, er gilt als grösster Live-Kochwettbewerb der Schweiz.
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