Immer mehr Arbeiten finden am Computer statt (Bild: Viktor Szabo, unsplash.com)
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Digitalisierung fordert Unternehmen und Arbeitnehmende
Immer mehr Arbeiten laufen heute über das Internet und über den Computer. Die Digitalisierung hält immer mehr Einzug in der Arbeitswelt. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen immer mehr Arbeiten digitalisieren. Das stellt aber auch die Angestellten vor Herausforderungen.
Die Digitalisierung kann auch Ängste auslösen, sagen die Experten beim heutigen Wirtschaftszmorge der Regionalkonferenz Emmental in Kirchberg. Wenn gerade im administrativen Bereich gewisse Tätigkeiten digitalisiert werden, verändern sich Stellenprofile. Um die Arbeitnehmer:innen trotzdem weiterzubeschäftigen, müssen Unternehmen sich daher auch für Weiterbildung einsetzen, sagt Adrian Friedli von den Beruflichen Weiterbildungskursen Burgdorf. Insbesondere ältere Arbeitnehmende, die in Bereichen der neuen Technologien noch Nachholbedarf haben, könnten davon profitieren. Generell habe sich die Aus- und Weiterbildung im kaufmännischen Bereich verändert, bestätigt auch Thomas Kölliker von der WKS KV Bildung Bern. Da heute vermehrt Fachleute mit hohen Kompetenzen gesucht werden, müssen die Mitarbeitenden befähigt werden, diese Anforderungen zu erfüllen.
Die Albiro AG aus Sumiswald, die Arbeitskleider herstellt, ist in Sachen Digitalisierung schon recht weit. So werden die Kleidergrössen heute mittels einer App ermittelt und für die Bestellung an Albiro gesendet. Der ganze Vorgang läuft heute digital und automatisiert ab, während früher Albiro-Mitarbeitende von Baustelle zu Baustelle fuhren, um die benötigten Kleidergrössen zu auszumessen. Mit der Digitalisierung fielen diese Stellen im Unternehmen weg. Trotzdem hat Albiro niemand entlassen müssen, sagt der Albiro-Chef Roland Loosli. Für alle Betroffenen habe das Unternehmen eine neue Aufgabe gefunden.
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