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Kantonspolizei Bern stellt Arbeit mit Polizeihunden vor

Vom Bewachen von Gebäuden und Personen bis hin zur Suche nach vermissten Menschen, Drogen oder Sprengstoff: Für solche Einsätze setzt die Kantonspolizei Bern auch auf Diensthunde. Beim Ausbildungszentrum Riedbach bei Bern gab es für Medien einen Einblick.

Aktuell stehen insgesamt 63 Tiere im Einsatz. Neun davon befinden sich derzeit in der Ausbildung. Vom Schutzhund, über den Suchhund bis hin zum Kriminalistischen Ermittlungshund. Dazu kommen insgesamt 46 Diensthundeführerinnen und Diensthundeführer. Einer davon ist Christoph Leuenberger. Er ist der Stellvertretende Leiter Diensthundewesen bei der Kantonspolizei Bern. "Wir haben in jeder Sparte ein Mengengerüst. Beispielsweise haben wir aktuell elf  Drogenspürhunde. Wenn ein Tier oder sein Führer in Pension geht, besetzen wir diese Stelle wieder neu. Soll heissen wir kaufen wieder einen neuen Hund, den wir in diesem Bereich ausbilden." Für die Ausbildung arbeite die Kantonspolizei mit ausgewählten Züchtern zusammen, ergänzt Christoph Leuenberger.

Arbeitsbereich mit hohem Stellenwert

"Neben Bewaffnung und technischen Einsatzmitteln ist dies ein wichtiger Bestandteil der Kantonspolizei Bern", erklärt Christian Brenzikofer, der Kommandant der Kantonspolizei Bern. Wie wichtig die Tiere für die Polizeiarbeit sind, zeigen die Zahlen aus dem vergangenen Jahr: Dank Schutzhunden konnten rund 50 vermisste oder geflüchtete Personen gefunden werden. Zudem kamen mithilfe von Drogenspürhunden in über 100 Fällen Betäubungsmittel zum Vorschein. Und in neun weiteren Fällen fanden Hunde relevante Spuren einer Tat. "Es kommt immer darauf an, wo der Hund im Einsatz war. Bei den Sucheinsätzen, Ermittlungen und Drogeneinsätzen ist die Zahl höher. Bei den Sprengstoffeinsätzen entsprechend weniger hoch."

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