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In der Velo-Branche läufts rund
Das letzte Jahr war für Velohändler ein gutes, vermeldete der Verband der Schweizer Fahrradlieferanten Velosuisse im März in einer Mitteilung. Gerade beim Verkauf der E-Bikes wuchs der Verkauf im letzten Jahr um einen Fünftel. Trotz Corona waren die Velohändler zu dieser Zeit noch gut gerüstet. Doch schon damals befürchtete Velosuisse Lieferengpässe im Mai. neo1 hat bei regionalen Velohändlern nachgefragt, wie ihr Geschäft im Moment läuft und wo die Herausforderungen liegen.
Der Velohandel boomt dieses Jahr besonders. Man merke, dass mehr Kunden in die Veloshops kommen. Nicht nur Stammkunden, die ihr Velo für den alljährlichen Service bringen, sondern auch solche, die das Velofahren neu entdecken. Die Nachfrage nach E-Bikes steigt, aber auch andere Velomodele wie Rennvelos oder Mountainbikes laufen dieses Jahr besonders gut. Dies sei zwar sehr positiv, bringe aber auch gewisse Nachteile mit sich, sind sich die Velohändler gegenüber neo1 einig. Weil diese ausgelastet sind und die Nachfrage nach Velos und Ersatzmaterial steigt, verlängert sich die Lieferzeit der Lieferanten. Einige Velos seien gar komplett ausverkauft und so sei es schwierig, alle Kunden zufrieden zu stellen. Zudem stehen die Velohändler vor einer ungewissen Zukunft. Bleibt der Boom auch nächstes Jahr bestehen, müssen sie mehr Material einkaufen, bleibt dieser aus, bleiben sie auf dem Material sitzen. Die Händler zeigen sich aber positiv. Sie glauben, dass der Trend ums Velofahren noch weiter bestehen bleibt.
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