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Die Unihockey Tigers sind Vize Schweizer Meister

Zum ersten Mal überhaupt haben es die Unihockey Tigers Langnau in der Spielzeit 2024/25 in den Unihockey Superfinal geschafft. Im Kampf um den Meistertitel ging es in der Fribourger BCF Arena gegen den Qualisieger und Titelträger Zug United.

Die beiden Teams legten los wie die Feuerwehr. Keine Minute war gespielt, da konnten sich sowohl die Tigers als auch Zug bereits ein erstes mal gefährlich vor dem Tor des Gegners zeigen. Bis zum ersten Treffer dauerte es allerdings noch einen Moment. Im zweiten Überzahlspiel war es Simon Steiner, der seine Mannschaft in Führung brachte. Der Kapitän der Langnauer verwertete ein Zuspiel von Janis Lauber. Der amtierende Meister reagierte jedoch eindrücklich. Keine fünf Minuten später lagen die Zuger bereits in Führung. Innerhalb von nur gerade elf Sekunden gelang ihnen der Doppelschlag. Aber auch die Tigers vermochten zu reagieren. Janis Lauber glich das Geschehen wiederum keine halbe Minute danach wieder aus. Nun war jedoch wieder Zug an der Reihe. In der 15. Minute legten sie wieder vor. Es war der vierte Treffer innerhalb von einer Minute und 46 Sekunden und zugleich auch der letzte im Startabschnitt. 

Zug zieht im Mitteldrittel davon

Nach einem animierten Startabschnitt ging es im zweiten Drittel etwas gemächlicher los. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend. In einer Phase, in der sich die Tigers dem Ausgleich vermeintlich annäherten, gelang allerdings den Zugern der vierte Treffer. Und es kam noch Dicker für die Langnauer. Der amtierende Schweizer Meister machte einen Doppelschlag daraus. So stand es in der 28. Minute bereits 5:2 für die Zentralschweizer. Fast zu Spielmitte konnten die Tigers dann aber wieder einmal jubeln. Thomas Gfeller reagierte vor dem Tor am schnellsten und verkürzte. Von da an glich das Spielgeschehen einem munteren Hin und Her. Erst bejubelten die Zuger in der 34. Minute ihren nächsten Treffer. Dann kam die postwendende Antwort der Tigers in Person von Kevin Kropf. Für den Schlusspunkt des zweiten Drittels war aber wiederum der Qualifikationssieger aus Zug besorgt. Somit gingen die Langnauer mit einer 4:7-Rücklage in die zweite Pause.

Tigers Aufholjagd kommt zu spät

Zum Start ins Schlussdrittel brachte Thomas Gfeller mit einem Tor die Hoffnung prompt wieder zurück. Die definitive Aufholjagd blieb trotz dem idealen Auftakt vorerst noch aus. Es dauerte bis zur 51. Minute ehe in Fribourg der nächste Treffer fiel. Für diesen waren aber wieder die Zuger besorgt. Das Tor zum 8:5 war jedoch nicht ganz unumstritten. Der Zug-Finne Mikko Kailiala behinderte Roman Beck im Tigers-Tor und brachte diesen derart aus der Fassung, dass dieser beim Abstauber von Nilsberth nicht mehr auf dem Posten war. Dieses Gegentor hinterliess seine Spuren und Zug nützte dies mit einem weiteren Treffer schamlos aus. Ohne Torhüter und mit einem sechsten Feldspieler stemmten sich die wackeren Langnauer dennoch gegen die Niederlage. Und tatsächlich: Kevin Kropf sorgte in der 58. Spielminute fürs 9:6 und eröffnete damit ein Schlussfeuerwerk. 57 Sekunden vor der Sirene kam ein Tor von Janis Lauber dazu und als dann Kapitän Simon Steiner nur 18 Sekunden später nachlegte, war die Geschichte plötzlich wieder spannend.  Jedoch kam diese Aufholjagd dennoch etwas zu spät. Zug brachte die knappe Führung über die Zeit und verteidigte damit erfolgreich den Schweizermeistertitel. 

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