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Die Schweizer Museen boomen - auch jene aus der Region

Schweizer Museen erleben eine erfreuliche Entwicklung: Neue Besucherrekorde, wachsendes Interesse an Kultur und ein frischer Blick auf Museen als lebendige Orte der Inspiration – eine Renaissance, die nicht zuletzt durch die Pandemie angestoßen wurde.

"Mir geht es gut", können die Schweizer Museen behaupten. Im letzten Jahr verzeichneten die Schweizer Museen fast 15 Millionen Eintritte! Ein Beispiel ist das Franz-Gertsch-Museum: Im Jahr 2023 besuchten über 20.000 Menschen das Museum – die höchste Besucherzahl seit Langem.

Ein Grund für diesen Anstieg sei vor allem die Corona-Pandemie, erklärt uns Arno Stein, Direktor des Franz-Gertsch-Museums in Burgdorf. "Da Reisen lange Zeit nur eingeschränkt möglich war, haben sich viele auf die Heimat konzentriert und erkundet, was die Schweiz zu bieten hat. Viele Menschen besuchten verstärkt verschiedene Städte, entdeckten dabei auch Museen und entwickelten ein wachsendes Interesse an Kultur." Dieses Interesse sei bei vielen auch nach der Pandemie geblieben.

Diese Entwicklung sei äußerst erfreulich, meint auch Nico Gurtner, Kommunikationsleiter des Kommunikationsmuseums in Bern: "Es zeigt, dass Museen für viele Menschen keine verstaubten Orte mehr sind. Ein Museum muss nicht langweilig sein, sondern kann äußerst unterhaltsam und inspirierend wirken." Und genau dieser Spaß sei einer der Gründe, warum die Menschen immer wieder gerne zurückkehren.

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