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Die Rettung der Arbeitsplätze steht in Niederbipp an oberster Stelle
Anfang November wurde bekannt, dass das amerikanische Unternehmen Kimberly-Clark in Niederbipp das Hakle-Werk nicht mehr braucht und allenfalls schliessen möchte. Für die Gemeinde und die ganze Region ein schwerer Schlag. Immerhin gegen 300 Arbeitsplätze sind direkt gefährdet.
Am Montag berief der Gemeinderat deshalb eine ausserordentliche Sitzung ein. Die Sitzung hatte zwei Teile. Im ersten Teil ging es vor allem um technische Angelegenheiten, so Gemeindepräsidentin Sibylle Schönmann: "Es ging um den Weiterbetrieb der ARA, welche Kimberly-Clark für Niederbipp betreibt. Da gibt es aber keine Probleme. Wir haben einen fünfjährigen Vertrag, der weiterläuft und auch Notfallkonzepte. Die Bevölkerung muss sich keine Gedanken machen, ob allenfalls das Wasser nicht mehr gereinigt würde."
Der zweite Teil der Sitzung war dann dem Erhalt der Arbeitsplätze gewidmet. "Wir wollen auf politischem Weg aktiv werden. Es wird ein Brief verschickt an die beiden Regierungsräte in Bern und Solothurn. Im Moment sind wir am Unterschriften sammeln. Der Brief soll noch einmal bekräftigen, wie wichtig der Standort ist für unsere Region."
Der Brief wird am Montag verschickt. Sibylle Schönmann weiss, dass der Kanton Bern in Verhandlungen ist mit einem potenziellen europäischen Käufer aus der selben Branche wie Kimberly-Clark. Den Namen kennt sie aber nicht. Auch der Kanton Bern sagt auf Anfrage von neo1, dass sie zu eineme laufenden Verfahren keine Stellung nehmen und den Namen nicht nennen.
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