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Die Konsequenzen wurden nicht diskutiert bei der Berner SVP
Die Delegierten der bernischen SVP fassten Anfang Woche mit 205 zu 87 Stimmen bei 16 Enthaltungen die Ja-Parole für die No-Billag Initiative.
Ausschlaggebend war vor allem der Groll gegenüber der SRG, die Mehrausgaben für das Gewerbe und die arrogante Haltung der SRG-Chefetage, die sich nicht bewegen wolle.
Dazu komme, dass ein selbständig Erwerbender auch kämpfen müsse für seine Kundschaft, so der Berner Parteipräsident Werner Salzmann gegenüber neo1. Es sei ein Schuss vor den Bug der SRG, die Konsequenzen für die immerhin sieben regionalen Sender, die bei einem Ja vor dem Aus stünden, wurden nicht diskutiert, so Salzmann.
Es gab aber durchaus auch kritische Stimmen, sagt Werner Salzmann. Es gab die Befürchtung, dass beliebte Sendungen vom Jassabend über das Schwingfest bis zur Landfrauenküche verschwinden könnten. Ob denn in Zukunft das österreichische Fernsehen eine Jass-Sendung ins Programm aufnehmen werde, fragte zum Beispiel ein Redner. (sk/BZ)
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